Tiranorg – Schwertliebe

Als berühmte Schwertmeisterin kehrt die Graselfe Esmanté d‘Elestre in ihre Heimat zurück, um vor anrückenden Orks zu warnen. In einem Gefecht wird sie von ihren Gefährten getrennt und schwer verletzt. Loglard, ein geheimnisvoller Magier der verfeindeten Waldelfen, rettet ihr Leben. Sie verlieben sich ineinander, doch die Verbindung bringt beide in Gefahr. Unterdessen überschlagen sich die Ereignisse im Lande Tiranorg. Nach Jahrhunderten erhebt sich der grausame Geheimbund der Arsuri erneut. Die sagenumwobenen Meerelfen betreten den Boden Tiranorgs, weil sie vom Untergang bedroht sind. Esmanté muss erkennen, dass sie im Kampf um die Macht in Tiranorg eine wichtige Rolle spielt – in einem Kampf, dessen Regeln sie nicht kennt.

»Schwertliebe« ist der Auftakt zu einer High Fantasy Trilogie um die Zukunft der Elfenvölker in Tiranorg. Der 2. Teil „Tiranorg – Schwertmagie“ ist seit 01.12.2018 erhältlich.

3. Auflage (30.11.2018) professionell neu lektoriert


Leserstimmen von Lovelybooks

  • „Schöne Geschichte, die einen mitnimmt!“
  • „Eine tolle Fantasy Geschichte die fesselt und nicht mehr weggelegt werden kann“
  • „Phantastisch“
  • „Super Highfantasie“

5 Facts about Tiranorg

Hier findet ihr 5 Facts über „Tiranorg – Schwertliebe“ und seine Erzählung. Vielen Dank an Claudia.


Die Karte zum Buch

Leseprobe aus „Tiranorg, Schwertliebe“: (Amazon):

Der Mond kämpfte tapfer, bevor er verlor. Dunkle Wolkenberge erstickten den Schein seiner vollen silbernen Scheibe. Nebelfetzen stiegen aus den Wiesen, verbanden sich mit dem Geruch nach Äpfeln, Pilzen und frisch gemähtem Gras. Nur die Flammen des Lagerfeuers vertrieben die Feuchtigkeit. Gierig leckten sie an ein paar dürren Ästen. Der Wind frischte auf, lud die Schatten der Bäume zum Tanz.

Wolkenwind stutzte und hob den Kopf. Das Wasser lief aus seinem Maul und tropfte zu Boden, als er wieherte. Ich hielt den Atem an – kein Zweifel! Ein Kind weinte, nein, kein Kind, vielmehr ein Säugling, herzzerreißend, tieftraurig. Ich konnte das armselige Bündel direkt vor mir sehen, wie es im Gras lag, hilflos der Kälte und Dunkelheit ausgesetzt. Sofort sprang ich auf, um nachzusehen, warum sich hier, mitten in den Hügeln von Cérnowia, niemand um das Kleine kümmerte. Das Weinen erstarb, die Geräusche der Nacht füllten die Lücke. Ich blieb stehen und lauschte. Wo bei allen Göttern war das Kind geblieben? Da – das Schluchzen ertönte erneut, steigerte sich, so als wisse das Baby, in welcher Gefahr es schwebte.

Na warte, wenn ich deine Mutter in die Finger kriege!, schwor ich mir, während ich den Hügel hinaufrannte.

Jäh übertönte lautes Bellen das Greinen. Wildhunde! Natürlich hatten auch sie das Jammern gehört und freuten sich auf leichte Beute. Aber nicht mit mir.

»Uh, hu, hu.« Das Schluchzen füllte meine Ohren, beherrschte jeden Gedanken und ließ mich fürchten, zu spät zu kommen. Der Wind brachte das kniehohe Gras zum Rascheln.

»Wo bist du nur?«, flüsterte ich in die Nacht.

In der Dämmerung stolperte ich über einen Erdhaufen, das rettete mir das Leben. Rasiermesserscharfe Krallen rissen statt meinem Hals nur den linken Arm auf. Geistesgegenwärtig warf ich mich nach vorn, zog noch im Fallen Akrya, schnellte herum und stieß zu.

Empörtes Fauchen war die Antwort. Grünes Blut tropfte neben mir zu Boden, wo es zischend verdampfte. Die Wolken gaben endlich den Mond frei. Sein Licht offenbarte zwei rundliche Silhouetten mit stattlichen Flügeln, die eben kehrtmachten und auf mich zusteuerten.

»Hat‘n Schwert, die Gute, will das Kind beschützen«, krächzte eine und es klang, als schramme ein Messer über Glas.

»Wäh, wäh.«

Erst jetzt begriff ich, dass diese fliegenden Wesen das Weinen verursacht hatten.

»Kommt her, ihr Bastarde.« Akrya erhoben, wartete ich auf sie.

Knapp außerhalb der Reichweite der Klinge segelte einer der Angreifer über mich hinweg.

„Tiranorg – Schwertliebe“ können Sie bei Amazon oder bei Bücherkarussell kaufen.