Das Whiteboard ist leer

Ah ja, gut, werdet ihr jetzt sagen, und euch im Stillen wundern, was dieser Satz bedeuten soll. Nun. Besagtes Whiteboard hängt in meinem Arbeitszimmer und war bis gestern randvoll in wunderschöner Handschrift (nämlicher meiner eigenen …) mit dem minutiösen Ablauf  von »CityWolf II« citywolf2_cover_klein beschrieben.
Irgendwann dachte ich: Lösch es endlich! Mein Lieblingswolf hat längst das Licht der Welt erblickt, kommt gut an und es wird verdammt noch mal Zeit, etwas Neues anzufangen. Habt ihr bemerkt? Ja, Esmanté meldet sich gewohnt freundlich zu Wort.

Es gibt nur ein Problem

Ich stehe also vor dem unbeschriebenen, sprich: leeren Whiteboard. Gehorsam beginnt mein armes, altes Gehirn zu arbeiten und was kommt heraus? Ein Friedhof nebst Kirche aus dem 5. Jhd., ein Treffen der ältesten Vampirfamilien Passaus mit dem Ergebnis, dass sie wohl oder übel Scarlett über die Vorgänge informieren müssen und Jack … Halt! Das gibt´s doch nicht!

Also koche ich Tee

Darjeeling, den brauche ich immer, wenn mein Gehirn nicht so arbeitet, wie es soll. Schlürfe den Tee und stelle mich wieder vor das Whiteboard. Aber dieses Mal bin ich schlauer. Denn ich pinne die Karte von »Tiranorg«Tiranorg darauf. Das sollte helfen! Tut es auch. Schließlich beherbergt mein Computer schon einen Teil des zweiten Bandes. Esmanté lässt es gerade richtig krachen. Auf der Silbernen Burg herrscht nun eine neue Königin, weise und gerecht und die Arsui verhandeln mit einer uralten Verbündeten.

Was ist jetzt los?

Der Schreibtisch wackelt, ein Hauch von Mandelöl kitzelt meine Nase und Nick runzelt die Stirn, als er, mit verschränkten Armen gegen den Schreibtisch gelehnt, das Whiteboard betrachtet. Schon letzte Nacht (und um ehrlich zu sein, auch die vorletzte), hab ich ihm alles Üble der Welt angedroht, wenn er mich nicht in Ruhe lässt. Trotzdem ist er nun hier, denn ihm ist langweilig!!! Laura hat keine Zeit, das Studium interessiert ihn momentan überhaupt nicht und die Blade ist in der Werkstatt. Ahrrrr! Vergessen sind die Arsuri, die Meerelfen und (fast) Esmanté. Die Große Göttin steh mir bei, dass sie das nicht liest!

Mea culpa!

Und schuld bin ich selbst!  Denn in einem Nebensatz verriet ich einer Leserin, dass es im dritten Band von »CityWolf« wohl mehr um Vampire geht. Ich hätte es besser wissen müssen. Warum hab ich nicht geschwiegen? Denn nun steht Nick andauernd auf der Matte. Fragt, wie weit ich schon bin, ob ich Hilfe bräuchte. Ausgerechnet von ihm!
Ihr versteht also, warum ich hin und her gerissen bin zwischen Schwert und Pumpgun, zwischen Esmanté und Rebecca. Am besten setze ich mich trotz des grauen Wetters auf mein Rad und trete kräftig in die Pedale, um einen klaren Kopf zu bekommen. Ihr seid sicher die Ersten, die erfahren, wie es in meiner phantastischen Welt weitergeht.
Wie immer gilt auch heute: Schreibt mir, ich warte darauf. Als kleines »Zuckerl« sende ich jedem, der diesen Beitrag kommentiert, nur diese Woche (bis einschließlich Sonntag, 23.10.2016) eine signierte Postkarte von »CityWolf II« zu.cwii-postkarte

In der Zwischenzeit läuft auf meiner Autorenseite auf Facebook ab heute Abend ein Gewinnspiel. Schaut vorbei! Es lohnt sich.

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