CityWolf I + II in neuem Gewand

CityWolf I + II in neuem Gewand

Was gibt es Neues aus meiner phantastischen Welt?

Zu allererst: Leif ist verschwunden. Auch wenn ich mir immer wieder sage, dass so einen (möglicherweise jahrhundertealten) Wikinger nichts so schnell aus der Bahn wirft, mache ich mir allmählich Sorgen.

Vielleicht ist er aber auch ein bisschen eingeschnappt: Denn mit dem allerneuesten Projekt war er so gar nicht einverstanden, nannte es gar eine »Zeitverschwendung«. Worum geht es?

Um es kurz zu machen: »CityWolf I + CityWolf II« sind neu korrigiert. Für diejenigen unter euch, die nur die Tiranorg Saga kennen, muss ich ein bisschen weiter ausholen.

2016 steckte ich mit »Tiranorg, Schwertmagie« in einer Schreibkrise. Der Plot, wie ich ihn mir vorstellte, funktionierte nicht – vor allem auch weil einige Protagonisten (Esmanté …) nicht das taten, was sie sollten …

Mir wurde klar, dass ich aus Tiranorg raus musste, weg von Elfen, Orks und Zwergen. Während eines Aufenthaltes in Berlin entstand spontan die Idee zu einem Urban Fantasy Roman. Eines Abends kurz vor Weihnachten saß ich allein hoch oben im Restaurant des Fernsehturmes. Sturm war angesagt, glitzernd und funkelnd lag Berlin unter mir und plötzlich dachte ich: »Was wäre, wenn es einen Werwolf gäbe, der auf meine Heimatstadt aufpasst?«

Neues Cover für CityWolf II

Also muss ich ehrlicherweise gestehen, dass ich zuerst Jack »erfand« und erst später Rebecca hinzukam. Auf der Heimfahrt im Zug fiel mir ein, dass Passau ja einen Wolf im Wappen hat. Das war perfekt für mich. Jacks Gegenspieler ließ nicht lange auf sich warten und Rebecca, nun sie ist eine junge Frau, die selbstbewusst durchs Leben geht und nicht davor zurückschreckt, eine falsche Entscheidung rückgängig zu machen, egal, was es kostet.

Ich begann zu recherchieren und stellte schnell fest, wie faszinierend die Geschichte von Passau ist. Zum Beispiel trägt sie den roten Wolf in silbernem Fell als Stadtwappen. Dies ist sehr ungewöhnlich, vor allem auch, weil die Stadt lange ein Fürstbistum war. Wer den Wolf als Wappentier gewählt hat, ist nicht bekannt. Überliefert ist jedoch, dass am 29. Januar 1259 Bischof Otto von Lonsdorf erstmals ein Siegel in Gebrauch nimmt, das die Abbildung eines Wolfes zeigt. Jene erste Urkunde, die er mit diesem Siegel versieht, enthält folgenden Passus:

»Quod lupum in scuto pro signo insculpum continet et superscritionem continet: SECRETUM CELA.

(»… Es zeigt einen Wolf im Schild als Siegelbild und zeigt die Überschrift: ›Wahre das Geheimnis!‹«)

Na, wenn das nicht eine Steilvorlage für einen Werwolf Roman ist, dachte ich mir. In Rekordzeit (für mich) entstand »CityWolf« und nur ein Jahr später »CityWolf II«. Beide wurden zwar überarbeitet, wiesen dennoch leider formale Mängel auf. Zunächst stellte ich jedoch Tiranorg vorn an und beendete die Saga. Aber jetzt war die Zeit gekommen, die CityWolf Romane fachgerecht zu überarbeiten. An dieser Stelle bedanke ich mich ganz herzlich bei Frau Olivares, die in bekannt sachkundiger Manier die Wölfe überarbeitete, obwohl sie lieber in Tiranorg geblieben wäre

Und zum Zeichen, dass sich inhaltlich etwas geändert hat, bat ich Juliane Schneeweiß, die Cover zu überarbeiten. Ich freue mich sehr, sie euch heute präsentieren zu können. Wie findet ihr sie?

Neu veröffentlicht werden CityWolf I und CityWolf II in den nächsten Tagen, spätestens zum 01.12.21.

Noch ein kleiner Ausblick zum Schluss: CityWolf III ist fast fertig – die Reise geht also weiter …

Ihr seht also, es passiert viel in meiner phantastischen Welt. Deshalb freue ich mich über eure Kommentare und Fragen.

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Elke
Elke
9 Tage zuvor

Liebe Judith,

super zu hören, dass es eine neue Geschichte von Citywolf gibt. Ich hatte die Hoffnung schon aufgegeben, jetzt bin ich gespannt wie die Geschichte weitergeht und hoffe es dauert nicht mehr so lange.

Eine schöne Zeit, pass auf Dich auf und viel Freude beim Schreiben.

Viele liebe Grüße
Elke

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